Der demografische Wandel ist eine anstrengende Sache. In 15 Chemiebetrieben, vom Großunternehmen bis zum Mittelständler, haben die Chemie-Sozialpartner auf Initiative der IG BCE Rheinland-Pfalz Demografie-Tandems installiert. Sie sollen gemeinsam Lösungen erarbeiten, wie die demografische Herausforderung zu stemmen ist.Ein Gespräch mit Francesco Grioli von der IG BCE: zum Interview

Dass wir länger arbeiten müssen, ist inzwischen ein Gemeinwissen. Wie Unternehmen und Betriebsräte darauf reagieren, hat ein Team um die Duisburger Wissenschaftlerin Ute Klammer in einem mehrjährigen empirischen Forschungsprojekt untersucht. mehr...

Der demografische Wandel ist ohne ein neues Bild vom Alter nicht zu bewältigen, das ist die Kernthese der jüngsten CSSA-Publikation „Ein Leitbild für altersgemäßes Arbeiten“. Dass wir älter werden und länger leben, ist nicht das Problem. Vielmehr stimmen die Bilder über die Jungen und Älteren nicht mehr mit der Wirklichkeit überein. Alter und das Bild vom Alter müssen daher neu gedacht werden. mehr >

Rund um den demografischen Wandel ranken sich viele Stichworte: Jugendwahn, greise Belegschaften, Schwächung der Innovations-
fähigkeit, Rente mit 67, erfahrene und leistungsbereite Alte, sinkende Produktivität, Altenrepublik Deutschland, motivationslose ältere Arbeitnehmer, Lernen – ein Leben lang und noch vieles mehr. mehr >

Die Belegschaften werden älter. Die Tarifpartner BAVC (Bundes-arbeitgeberverband Chemie) und die IG BCE (Industrie-
gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie) haben darauf beizeiten reagiert. Der Tarifvertrag „Lebensarbeitszeit und Demografie“ aus dem Jahre 2008 ist die Grundlage, um die Auswirkungen des demografischen Wandels aktiv zu gestalten. mehr >

Der Titel klingt nüchtern: „Tarifvertrag lebensphasengerechte Arbeitszeitgestaltung“. Doch die Chemie-Tarifvertragsparteien haben damit ein Werkzeug geschaffen, um den demografischen Wandel zu gestalten. Der "Generationenvertrag" könnte Vorbild für andere Branchen werden. mehr >

 

Die öffentliche Debatte ist auch von den folgenden Aussagen bestimmt: Die Gesellschaft vergreist, ja sie „schrumpfvergreist“ (FAZ vom 25.06.2010), sie wird dadurch unbeweglich und starr. Ältere Arbeitnehmer sind unproduktiv und innovationsfeindlich, die Alten sowieso, sie fallen den Jungen zur Last, im und außerhalb der Unternehmen. Was ist dran an solchen Aussagen? mehr >

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