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20.01.2017 11:19 Alter: 275 days

Schlüssel zur Integration

Der Pharmakonzern Bayer AG bietet eine Fülle an Instrumenten zur Integration von Flüchtlingen in den Beruf an. Über Startschwierigkeiten und Erfolge der Flüchtlingsintegration sprach die CSSA mit Dr. Dirk Pfenning, zuständig für die Berufsausbildung bei der Bayer AG, und mit Oliver Zühlke, Vorsitzender des Bayer-Gesamtbetriebsrats.



Vier Monate lang haben sie Vokabeln, Grammatik und Satzbau gebüffelt – Subjekt, Prädikat, Objekt –, dann konnten 13 Flüchtlinge bei der Bayer AG stolz das Sprachzertifikat „B2“ entgegennehmen.

Fünf von ihnen haben auch den regulären Einstellungstest für einen Platz im Starthilfe-Programm von Bayer bestanden. In der Sprache und einer Berufsausbildung sieht Dr. Dirk Pfenning „den Schlüssel für eine nachhaltige Integration“. Nachhaltig heißt für ihn, „dass die Flüchtlinge finanziell auf eigenen Beinen stehen und sich selbst helfen können“, sagte er in einem Gespräch mit der CSSA. Pfenning ist in der Bayer-Personalabteilung für den Bereich Berufsausbildung zuständig. Der Pharma- und Agrochemiekonzern Bayer AG bietet eine Fülle an Instrumenten zur Integration von Flüchtlingen in den Beruf und die Gesellschaft an. Dazu gehören mehrmonatige Aufbaukurse zum Erwerb der deutschen Sprache und zur Berufsorientierung an den Unternehmensstandorten in Leverkusen und Berlin sowie das einjährige Starthilfe-Programm zur Vorbereitung auf eine anschließende Berufsausbildung. Hinzu kommen Flüchtlingsinitiativen der Bayer-Sportvereine, von Bayer Kultur, der Unternehmensstiftung sowie die bezahlte Freistellung von bis zu acht Tagen für Beschäftigte, die sich in Flüchtlingshilfe engagieren (bis heute 250 Arbeitstage für 90 Bayer-Beschäftigte). Dieses Engagement erklärt Oliver Zühlke, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Bayer AG, mit der Unternehmenskultur und der Internationalität des Konzerns, der Menschen aus 144 Nationen beschäftigt. „Bayer ist auch deshalb so erfolgreich“, so Zühlke, „weil so viele verschiedene Menschen hier arbeiten.“

Das ganze Gespräch lesen Sie hier: www.cssa-wiesbaden.de


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