Prozessintegriertes Qualifizierungskonzept

Bei dieser Vorgehensweise zur Bildungsbedarfsanalyse steht der Produktionsprozess mit seinen Anforderungen im Mittelpunkt.

Es werden zunächst alle Tätigkeiten entlang der Prozesskette einer Produktionslinie erfasst und in kleinere Einheiten (Teiltätigkeiten) unterteilt. Diese Teiltätigkeiten werden dann in Bezug auf deren Qualifikationsanforderungen analysiert.

Im nächsten Schritt ordnet man die Teiltätigkeiten den einzelnen Abteilungen/Arbeitsbereichen zu (Teiltätigkeitslisten). Der Qualifizierungsbedarf der dort Beschäftigten lässt sich aus dem Abgleich ihrer aktuell vorhandenen Kompetenzen mit den in den Teiltätigkeitslisten hinterlegten Anforderungsprofilen gezielt ermitteln.

 

Eine exemplarische Teiltätigkeitsliste
ist hier abgebildet.

Diese Vorgehensweise schafft Transparenz über betriebliche Abläufe und über aktuelle und künftig benötigte (Kern-) Kompetenzen der Mitarbeiter. Die Teiltätigkeitslisten können computergestützt verwaltet werden (Kompetenzdatenbank) und vereinfachen so die Planbarkeit betrieblicher Veränderungsprozesse.

Die Bildungsbedarfsanalyse basierend auf Teiltätigkeitslisten diente bei B.Braun als Qualifizierungsgrundlage für die Mitarbeiter der neuen Pharmafabrik, die kürzlich in Melsungen errichtet wurde. Sie wird weiterhin in der bisherigen Pharmaproduktion eingesetzt.

preloader preloader preloader preloader preloader preloader preloader preloader