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30.06.2011 18:08 Alter: 8 yrs

Trumpf für bessere Lösungen

Wittenberg-Dialog: Das Gespräch ist mitunter anstrengend und auch zeitraubend. Doch dass der Dialog klar zu besseren Lösungen führt, davon ist Cyrille Beau, Direktor der Michelin Reifenwerke in Bad Kreuznach und Trier, fest überzeugt. Eine Broschüre der CSSA dokumentiert den Wittenberg-Prozess bei Michelin.



Wittenberg-Dialog: Das Gespräch ist mitunter anstrengend und auch zeitraubend. Doch dass der Dialog klar zu besseren Lösungen führt, davon ist Cyrille Beau, Direktor der Michelin Reifenwerke in Bad Kreuznach und Trier, überzeugt.  Eine Broschüre der CSSA dokumentiert den Wittenberg-Prozess bei Michelin. 

Die Reifenwerke haben als eines der ersten Unternehmen den Wittenberg-Prozess bei sich in Gang gesetzt. Andere Unternehmen wie BASF und B. Braun haben ebenfalls den Dialog der Sozialpartner initiiert.

Der Wittenberg-Prozess ist der Versuch der Sozialpartner IG BCE und BAVC im Dialog und der Kooperation bessere Lösungen für die anstehenden Herausforderungen zu finden.  Dazu gehören alltägliche Probleme wie der Gesundheitsschutz der Beschäftigten, die Aus- und Weiterbildung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Vielfalt der Nationalitäten (Diversity) oder, als eines der „Mega-Themen“, der demografische Wandel in der Gesellschaft und seine Folgen für die Unternehmen (lebenslanges Lernen).

Sozialpartnerschaft ist ein Standortfaktor

Wie die Sozialpartner bei Michelin kooperieren, wie der Betriebsrat, die Beschäftigten und die Unternehmensleitung und den Dialog organisieren, beschreibt die Broschüre der CSSA: „Ein Trumpf für bessere Lösungen“. Natürlich ist auch bei Michelin nicht alles perfekt, wie Cyrille Beau betont. Aber das Unternehmen suche nach Lösungen, und ein Weg sei die Verständigung. Cyrille Beau: "Sozialpartnerschaft ist durchaus ein Standortfaktor.“ Der Erfolg: Der „Michelin-Zukunftspakt“ sichert die deutschen Produktionsstätten und die Arbeitsplätze bis 2014. Bis dahin investiert der Reifenhersteller in seine deutschen Standorte rund 250 Millionen Euro.

Der Verständigungsprozess ist für ihn nicht nur eine Sache von großen Unternehmen oder Konzernen. „Jeder kann den Dialog in Gang setzen, man muss kein Großunternehmen sein“, sagte er jüngst während des 1. regionalen Sozialpartnerforums Ende Juni in Frankenthal.


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