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18.06.2012 19:28 Alter: 7 yrs

Starke Sozialpartnerschaft

„Die Schnittmengen in den Zielen von Arbeitgebern und IG BCE sind größer als die Konflikte in den Wegen“. Das sagte Eggert Voscherau, Präsident des Bundesarbeitgeberverbands Chemie (BAVC) in Wiesbaden aus Anlass der diesjährigen Mitgliederversammlung des Verbands.


Eggert Voscherau, Präsident des BAVC


„Die Schnittmengen in den Zielen von Arbeitgebern und IG BCE sind größer als die Konflikte in den Wegen.“ Das sagte Eggert Voscherau, Präsident des Bundesarbeit-geberverbands Chemie (BAVC) in Wiesbaden, aus Anlass der diesjährigen Mitgliederversammlung des Verbands. Der BAVC ist der tarif- und sozialpolitische Spitzenverband der chemischen und pharmazeutischen Industrie sowie großer Teile der Kautschuk- und kunststoffverarbeitenden Industrie. Er vertritt die Interessen seiner zehn regionalen Mitgliedsverbände mit 1.900 Unternehmen und 550.000 Beschäftigten.

Auf dem stabilen Fundament „unserer starken Sozialpartnerschaft können wir auch in schwierigen Fragen einen Kompromiss erzielen“, sagte Voscherau weiter. Das bringe beide Seiten nach vorn. Ferner betonte der BAVC-Präsident, dass die beiden Sozialpartner „die großen Themen wie den demografischen Wandel aus eigener Kraft gestalten“ und nicht auf die Politik warten würden.

Gemeinsam mehr erreichen

Die chemische Industrie bezeichnete der BAVC-Präsident als „Innovationsmotor in Deutschland“. Eindrucksvoll habe das einmal mehr der Chemie-Tarifabschluss vom Mai dieses Jahres unter Beweis gestellt. Mit neuen und innovativen Demografie-Instrumenten hätten die Chemie-Sozialpartner „ihre tarifpolitische Spitzenposition weiter ausgebaut“. Die Chemie-Sozialpartner hätten in der Tarifrunde 2012 erneut gezeigt, „dass sie gemeinsam mehr erreichen können“, sagt der BAVC-Präsident weiter.

Unteilbare Verantwortung für die Zukunft

Darin liege eine wesentliche Stärke der deutschen Chemie-Industrie, „und zugleich eine unteilbare Verantwortung“. Aus dieser gemeinsamen Verantwortung für die Zukunft der Branche heraus, so der Präsident des BAVC, „werden wir die Chemie-Sozialpartnerschaft weiter stärken, konstruktiv miteinander streiten und tragfähige Kompromisse suchen“. Das sei gut für die Unternehmen, für die Beschäftigten und für die Chemie-Branche insgesamt.

mehr: www.bavc.de


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