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02.07.2013 09:01 Alter: 6 yrs

Einblicke in die Welt der Finanzen

„Wie funktioniert ein Unternehmen finanzwirtschaftlich? Und wie lässt sich entscheiden, ob sich eine Investition lohnt? Das 4. BWL-Seminar „Finanzierung und Investition“ gab darauf klare Antworten.



Mitreden können. Wissen, wonach man fragen muss. Klarheit darüber erlangen, wo welche Entscheidungen getroffen werden. Den Geschäftsbericht mit mehr Verständnis und Überblick lesen.

Das wollten die Teilnehmer des Seminars „Finanzierung und Investition“ – die bereits vierte Veranstaltung innerhalb der CSSA-Reihe „BWL für Praktiker“. Das Seminar fand am 4. und 5. Juni in Raunheim bei Frankfurt statt. Fach- und Führungskräfte und Betriebsräte aus der Chemie-Branche, die nicht aus einem kaufmännischen Zweig kommen, lernen hier die Grundlagen zu verschiedenen wirtschaftlichen Schwerpunkten, und das immer mit einem Bezug zur Praxis.

Der erfahrene Trainer und Diplom-Kaufmann Bert Erlen vermittelte das Basiswissen zum Finanz- und Investitionsmanagement. In einem Unternehmensplanspiel konnten die Teilnehmer das frisch erworbene Wissen in die Praxis umsetzen. So machte er Begriffe wie Cash Flow, Return on Investment, Gesamtkapitalrendite, Umsatzrendite oder Kapitalwertrate buchstäblich greifbar. In drei Kleingruppen führten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils ein Unternehmen während dreier Geschäftsjahre und spielten typische Szenarien eines Produktionsunternehmens durch.

Einmal selbst Geschäftsmann sein

Ziel war es, mittels Controllingmaßnahmen wie Personalauf- und -abbau, Maschinenkauf oder Gebäudeverkauf das Eigenkapital – und damit den Gewinn – zu steigern. Es sollte erprobt werden, welche Auswirkungen welche Maßnahmen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung haben.

Was interessierte die Teilnehmer am BWL-Seminar besonders? Und was nehmen sie mit? Der stellvertretende Personalleiter bei Infraserv Höchst in Frankfurt, Adrian Chrubasik, ist von Haus aus Jurist. Er sagt über sich: „Ein Basisverständnis ist vorhanden, aber ich möchte mehr wissen.“ Sein Fazit nach dem Seminar: „Genau wie erwartet: Die BWL ist eine eigene Welt. Ich habe einige Einblicke gewonnen.“ Das Verhältnis von Theorie und praktischen Beispielen und Diskussionen fand er genau richtig.

Grundlegendes betriebswirtschaftliches Wissen

„Am besten fand ich die Praxisbeispiele von anderen Unternehmen. Dieses Wissen und die Zusammenhänge erfährt man ja sonst selten. Das bekommt man auch in keinem anderen BWL-Seminar vermittelt, wo es noch mehr um das reine Wissen geht“, fasst Mark Andre Schneider, Gruppenleiter Labor bei Rockwood Lithium in Frankfurt, seine Eindrücke zusammen. „Das ist auch der Grund, weshalb ich gerne zu den Seminaren gehe.“

Auch Markus Böke, Geschäftsführer von Keynes Planungs GmbH in Neuss, nimmt zum wiederholten Male an den BWL-Seminaren teil. Er war von Anfang an dabei. Seine Motivation: „Mein kaufmännisches Know-How vertiefen.“ Das Planspiel hat ihn zum Nachdenken gebracht. Er geht aus dem Seminar mit dem Vorsatz, sich jetzt viele Dinge genauer anzuschauen. Außerdem hoben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Praxisnähe des Referenten, seine unkomplizierte Art der Präsentation und die gute Einbindung und Beteiligung der Seminarteilnehmer hervor.

Die Seminardokumentation mit den Vortragsfolien und weiteren Materialien gibt es hier: Download

Das nächste Seminar in der Reihe „BWL für Praktiker“ findet im kommenden Jahr statt. Thema: „Personal und Organisation“. Die 5. und letzte BWL-Broschüre erscheint noch in diesem Jahr. Gern können Sie sich bereits jetzt vormerken lassen.

Ansprechpartnerin:
Christine Kolodzyck
Tel.: 0611.970098-0


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