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27.07.2015 09:46 Alter: 4 yrs

Digitale Wirtschaft – Industrie 4.0

Hochintelligente Roboter übernehmen Tätigkeiten bislang gut ausgebildeter Facharbeiter, Maschinen mit hoher „kognitiver Effizienz“ erledigen Bürojobs. Zeitenwende für neues Wachstum oder düstere Zeiten für die Beschäftigten in Industrie- und Dienstleistungssektoren?



Hochintelligente Roboter übernehmen Tätigkeiten bislang gut ausgebildeter Facharbeiter, Autos rollen ohne Fahrer durch die Städte, Maschinen mit hoher „kognitiver Effizienz“ erledigen Bürojobs. Zeitenwende für neues Wachstum oder düstere Zeiten für die Beschäftigten in Industrie- und Dienstleistungssektoren? Unbestreitbar ist, dass die Roboterisierung und Digitalisierung von Industrie und Wirtschaft unser Arbeiten, Wirtschaften und Leben grundlegend verändern werden. Eine Herausforderung auch für die Sozialpartnerschaft.

Unbestreitbar ist, dass die Roboterisierung und Digitalisierung von Industrie und Wirtschaft unser Arbeiten, Wirtschaften und Leben grundlegend verändern werden. Eine Herausforderung auch für die Sozialpartnerschaft. „Die Digitalisierung der Wirtschaft erfasst nicht alle Branchen und Unternehmen in einem Schwung. Sie ergießt sich vielmehr in drei Wellen über die Industrie“, schreibt die Unternehmensberatung Roland Berger in einer Studie für den Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI). Während die Automobil- und Zulieferindustrie sich bereits im Prozess der Transformation befinde, sei in der zweiten Welle die Medizintechnik, Elektroindustrie sowie der Maschinen- und Anlagenbau und erst in der dritten Welle die Chemie-Branche an der Reihe. Schon jetzt bescheinigt sich die Chemie-Branche, so der Befund der Studie, die höchste „digitale Reife“ aller Branchen.

 Die digitale Transformation ist gestaltbar

Die digitale Transformation ist für alle Branchen unausweichlich, aber sie ist auch gestaltbar. Das betonte jüngst Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), während der Fachtagung „Arbeit in der digitalisierten Welt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Ende Mai in Berlin. Die Sozialpartner stünden vor der Aufgabe, praxisnahe Lösungen auf folgende Fragen zu finden: Welche Arbeits- und Beschäftigungsformen gibt es in der Zukunft und passen zur digitalen Wirtschaft? Wie lassen sich Arbeit und Privatleben in der digitalisierten Welt vereinbaren? Wie wirkt sich die Digitalisierung auf einen mittelständischen Arbeitsplatz und wie auf die Mitarbeiterführung aus? Als eine Möglichkeit schlug Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), vor, eine gemeinsame „Plattform Arbeitsforschung“ innerhalb des Forschungsprogramms „Zukunft der Arbeit“ einzurichten, um so Transferprozesse zu unterstützen. Weiterlesen...


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