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05.10.2015 09:06 Alter: 4 yrs

Fachtagung: Kulturelle Vielfalt

„Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten müssen in den Betrieben als das aufgenommen werden, was die Allermeisten sein wollen: Akzeptierte und gefragte Kolleginnen und Kollegen mit gleichen Chancen auf Einkommen und Weiterentwicklung.“ Mit diesen Worten begrüßte Petra Reinbold-Knape von der IG BCE die 80 Teilnehmer der Sozialpartner Fachtagung zum Thema kulturelle Vielfalt.



„Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten müssen in den Betrieben als das aufgenommen werden, was die Allermeisten sein wollen: Akzeptierte und gefragte Kolleginnen und Kollegen mit gleichen Chancen auf Einkommen und Weiterentwicklung.“ Mit diesen Worten begrüßte Petra Reinbold-Knape, Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstands der IG BCE, die 80 Teilnehmer der Sozialpartner Fachtagung zum Thema kulturelle Vielfalt.

Zu der Tagung hatten der BAVC, die IG BCE, der VCI und die CSSA geladen, sie fand unter dem Dach von Chemie³, der Nachhaltigkeitsinitiative der deutschen Chemie statt. Allen war klar, dass ihre Debatten über interkulturelle Teams im Betrieb ganz viel mit den neuen Flüchtlingen zu tun hat. Auch sie wollen in Deutschland arbeiten. Arbeit wird damit wieder einmal zum Motor für Integration. Viele Tagungsgäste haben das selbst erlebt. Erfolgreich Zusammenarbeiten in Gruppen, deren Mitglieder aus unterschiedlichen Ländern kommen, das ist eine gute Erfahrung. Aber auch die gilt es zu gestalten.

Die Tagung stand ganz unter dem Zeichen des Dialogs und Austauschs. Paola Bruno, Prozess-Managerin bei Technoform Bautec im nordhessischen Fuldabrück, traute sich als erste in die offene Diskussionsrunde. Die gebürtige Italienerin interessierte, vor welchen Migrationsherausforderungen die Chemische Fabrik Budenheim steht. Alexander Eichborn, Leiter Personalbetreuung, hat eine überraschende Antwort: „Wir beschäftigten im Werk in Budenheim 700 Mitarbeiter aus 20 Nationen, Migrationsprobleme haben wir keine.“ Wer in der Schicht mitarbeitet, seine Aufgaben erledigt, zum Teamerfolg beiträgt, das ist wichtig. „Der Migrationshintergrund des Beschäftigten ist völlig nebensächlich“, ergänzt der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Daniel Jost.

Wichtig ist, dass alle zum Teamerfolg beitragen

Bei allen Integrationsbemühungen in der Branche setzt Klaus-Peter Stiller, Hauptgeschäftsführer des BAVC, auf Vielfalt als Stärke: „Integration bedeutet, dass wir bei allen Unterschieden ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem jeder seine Stärken ausspielen kann und dadurch die Ergebnisse noch besser werden. Gleichmacherei, die wollen wir nicht.“ weiterlesen...


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