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08.09.2010 18:56 Alter: 9 yrs

2. CSSA-Kolloquium: Grundwerte und Leitlinien für verantwortliches Handeln in der Sozialen Marktwirtschaft

Zu den Grundwerten und Leitlinien für verantwortliches Handeln in der Sozialen Marktwirtschaft fand vom 26. bis 28. Mai 2010 Haltern am See das 2. CSSA-Kolloquium im Rahmen des Wittenberg-Prozesses der Chemie-Sozialpartner statt.



Zu den Grundwerten und Leitlinien für verantwortliches Handeln in der Sozialen Marktwirtschaft fand vom 26. bis 28. Mai 2010 Haltern am See das 2. CSSA-Kolloquium im Rahmen des Wittenberg-Prozesses der Chemie-Sozialpartner statt.

Der Wittenberg-Prozess ist ein breit angelegtes Dialogforum der Chemie-Sozialpartner mit dem Ziel, verantwortliches Handeln in der Sozialen Marktwirtschaft zu fördern. Zentrales Ergebnis ist ein bislang einmaliger Ethik-Kodex, der im Sommer 2008 in Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler unterzeichnet wurde. Mit der Sozialpartner-Vereinbarung „Verantwortliches Handeln in der Sozialen Marktwirtschaft“ gibt es damit erstmals für eine gesamte Branche gemeinsam formulierte ethische Grundsätze.

Als gemeinsame Einrichtung von BAVC und IG BCE unterstützt die Chemie-Stiftung Sozialpartner-Akademie (CSSA) die Vertiefung des Wittenberg-Prozesses unter anderem durch die Organisation von Kolloquien für Führungskräfte und Betriebsräte.
Dabei steht die Vermittlung von wirtschaftsethischen Grundprinzipien, die Festigung und Weiterentwicklung der Chemie-Sozialpartnerschaft sowie die Reflexion der Leitlinien für verantwortliches Handeln in der Sozialen Marktwirtschaft im Mittelpunkt dieser Schulungsreihe.

Dr. Klaus-W. West, Geschäftsführer der CSSA, eröffnete die Veranstaltung und stellte die Geschäftsfelder der CSSA vor. Im Anschluss daran präsentierten Detlef Lüke, Leiter des IG BCE-Bildungszentrums in Haltern am See, und Lutz Mühl, Geschäftsführer Sozialpolitik, CSR, Wittenberg-Prozess, Europa und internationale Angelegenheiten des BAVC den bisherigen Verlauf des Wittenberg-Prozesses.

Der zweite Veranstaltungstag begann mit einem gemeinsamen Vortrag von Edeltraud Glänzer, Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstands der IG BCE und Hans Paul Frey, Hauptgeschäftsführer des BAVC zu den Zielen, Formen und Herausforderungen der Sozialpartnerschaft in der chemischen Industrie.
Prof. Andreas Suchanek referierte zu den Grundlagen der Wirtschaftsethik und gab den Teilnehmern Gelegenheit zur Diskussion. Im Anschluss erarbeiten die Teilnehmer in vier Arbeitsgruppen Positionen zur Bedeutung des Wittenberg-Prozesses für die Chemieindustrie, die dann im Plenum vorgestellt und diskutiert wurden.
Der zweite Veranstaltungstag fand seinen Höhepunkt in dem Kamingespräch zwischen Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE und Dr. h.c. Eggert Voscherau, Präsident des BAVC.

Der dritte Veranstaltungstag war geprägt durch die Vorträge von Prof. Michèle Morner zur Mehrwertschaffung in Unternehmen durch kollektives Handeln und Prof. Lin-Hi zum Thema Corporate Social Responsibility als Managementherausforderung. Schließlich gab Ralf Becker, Landesbezirksleiter der IG BCE Nord, den Teilnehmern ein praktisches Beispiel wie sich der Wittenberg-Prozess in der betrieblichen Praxis umsetzen lässt. In einer abschließenden Diskussionsrunde stellten sich die Referenten des Tages den Fragen der Teilnehmer.

Zu den Beiträgen und Ergebnissen der Veranstaltung wird die CSSA in Kürze informieren.


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