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02.08.2018 11:39 Alter: 75 days

Ungenutztes Potenzial

Unternehmen nutzen zunehmend digitale Formen der Zusammenarbeit und Technologien. Dennoch werfen neueste Umfragen Zweifel auf über den richtigen Umgang und Nutzen für die Beschäftigten.


Zufriedenheit mit der technischen Ausstattung des Arbeitsplatzes (Quelle: Campana & Schott).


Digitales Arbeiten setzt sich immer mehr durch – mit großem Aber

Laut der 3. Social Collaboration Studie 2018 ist jeder zweite Mitarbeiter mit der technischen Ausstattung seines Arbeitsplatzes unzufrieden. Und das gilt nicht nur für Mittelständler, sondern für Großkonzerne gleichermaßen. Es fehle vor allem an einfachen, intuitiv bedienbaren Anwendungen. Auch ein mobiler Zugang zu Informationen wird häufig vermisst. Zudem hat der Digitalverband Bitkom herausgefunden, dass sieben von zehn Beschäftigten bei der Arbeit die Zeit fehlt, den Umgang mit neuen Technologien zu lernen. Fast 60 Prozent gaben an, ihr Arbeitgeber biete keine Weiterbildungen zu Digitalthemen. Und wenn doch, passen die Inhalte nicht immer zu den Bedürfnissen. Dabei glaubt die Mehrheit, dass digitale Kompetenzen am Arbeitsplatz in Zukunft genauso wichtig sein werden wie fachliche oder soziale Fähigkeiten. Die Bereitschaft unter den Mitarbeitern, sich neue Kenntnisse anzueignen, ist da. Unternehmen sollten diese jedoch noch stärker nutzen, indem sie ihre Beschäftigten bei der Einführung neuer Techniken begleiten und ihnen mehr Zeit für gezieltes Lernen geben.

Die Ergebnisse der Deutschen Social Collaboration Studie 2018 der Unternehmensberatung Campana & Schott und dem Fachbereich Wirtschaftsinformatik der TU Darmstadt im Überblick: bit.ly/Social-Collaboration-Studie2018


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