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18.11.2010 14:27 Alter: 9 yrs

Wittenberg-Dialog bei BASF

Die BASF diskutiert den Wittenberg-Prozess. Im Oktober 2010 setzten sich Führungskräfte und Vertreterinnen und Vertreter des Betriebsrats auf einem Auftakt-Workshop zu den „Wittenberg-Dialogen in der BASF“ mit den Perspektiven wirtschaftsethischen Handelns für die BASF auseinander.


Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Auftakt-Workshops "Wittenberg-Dialoge in der BASF" am 04.10.2010


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die BASF diskutiert den Wittenberg-Prozess. Im Oktober 2010 setzten sich Führungskräfte und Vertreterinnen und Vertreter des Betriebsrats auf einem Auftakt-Workshop zu den „Wittenberg-Dialogen in der BASF“ mit den Perspektiven wirtschaftsethischen Handelns für die BASF auseinander. Für den Global Player spielte die Leitlinie 4 des Wittenberg-Prozesses „Globalisierung braucht Fairness.“ eine besondere Rolle. Der Workshop war prominent besetzt. Herr Dr. Harald Schwager stellte für den Vorstand der BASF die Relevanz des wirtschaftsethischen Handelns für die Praxis heraus, Herr Robert Oswald tat dies als Vorsitzender des Betriebsrates. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der BASF und Präsident des BAVC, Herr Dr. h.c. Eggert Voscherau und der Vorsitzende der IG BCE, Herr Michael Vassiliadis, richteten per Video Grußbotschaften an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Dr. h.c. Eggert Voscherau (Präsident des BAVC)


Michael Vassiliadis (Vorsitzender der IG BCE)

Methodischer Kunstgriff

Die Teilnehmenden diskutierten in Arbeitsgruppen mit einer jeweils spezifischen Perspektive die Frage: Wie lässt sich aus Sicht des Vorstandes, der Gewerkschaft, eines Produktionsmitarbeiters in der Wechselschicht etc. Fairness im globalen Maßstab definieren? Dabei wandten die Veranstalter einen methodischen Kunstgriff an: Die Teilnehmenden durften keine Gruppe wählen, der sie im wirklichen Leben angehören. Die Betriebsräte mussten sich den Kopf des Vorstandes zerbrechen, die Arbeitgeber den Kopf der Gewerkschaft. Am Ende waren sich alle einig, dass dies eine  „gewöhnungsbedürftige“, aber durchaus anregende Erfahrung war.


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